Gary Koch

Liebe Wählerinnen und Wähler,

Wie sie der Überschrift entnehmen konnten, ist mein Name Gary Koch, ich bin derzeit noch 49 Jahre alt und wurde in Berlin geboren. Nachfolgend möchte ich mich - und meinen Werdegang zum Tierschützer - kurz vorstellen.

Wie kam ich in das Havelland und nach Nauen?

Als in den neuen Bundesländern tätiger Immobilienentwickler verwirklichte ich 1997 – 2005, gemeinsam mit einem holländischen Fertighaus Hersteller, mehrere Wohngebiete u.a. in Bergholz-Rehbrücke, Brieselang und Hoppenrade. Auch in Thürigen habe ich einigen Industriebrachen, z.B. der ehemaligen "Victoria Nähmaschinenenfabrik" in Saalfeld, zu neuer Blüte verholfen.

Im Zuge eines weiteren geplanten Projekts kam ich dann auch 2002 durch eine Immobilie in die (damals noch nicht ganz so schöne) Stadt Nauen.

Wie wurde ich zum Tierschützer und Veganer?

Soviel vorweg: "Schuld" daran, dass ein Mann zum überzeugten Tierschützer und Veganer wird, ist meist eine Frau!

Im Zuge eines Immobilienprojekts lernte ich auch den bekannten Tierfilmer Heinz Sielmann und seine Frau Inge kennen. Gemeinsam mit meiner Frau unterstützten wir die Heinz Sielmann Stiftung mit unserem Immobilienunternehmen beim Kauf von Naturschutzflächen in Brandenburg.

Daraus entwickelte sich ein regelmäßiger Kontakt mit Heinz Sielmann, der mir in den Jahren vor seinem Tod in abendfüllenden Telefonaten viele Anekdoten aus seinem Leben als Tierfilmer und Tierschützer sowie die Sorge um den dauerhaften Erhalt seines Lebenswerks, der Heinz-Sielmann Stiftung, schilderte.

Heinz Sielmann, den ich schon als Schüler aus zahlreichen Lehrfilmen und der Fernsehserie "Expeditionen ins Tierreich" kannte und bewunderte, schüttete mir sein Herz aus! Ich war berührt!

Die vielen langen Gespräche mit Heinz Sielmann haben mein grundlegendes Interesse am Tier- und Naturschutz begründet. Leider ist er 2006 und seine Frau 2019 verstorben.

Aber nun zurück nach Nauen!

Das von mir geplante, und durch die Stadtverordneten beschlossene Projekt "Wohnpark Bauernfeld"  verzögerte sich, vor allem durch bürokratische Hürden mit dem Wasser- und Abwasserverband immer weiter, wodurch die Immobilie samt darauf befindlicher gigantischer Hallen, Werkstätten und Verwaltungsgebäuden lange leer stand.

Bei einem Termin vor Ort, entdeckte meine Frau hinter dem Zaun eines angrenzenden Grundstücks zwei Hunde, welche in einem 2 x 2 Meter Zwinger, ohne Unterschlupf gehalten wurden. Trinken mussten die armen Tiere brackiges Regenwasser aus einer Wanne, in der mehrere tote Ratten schwammen.

Einer der Hunde hatte blutverkrustete Ohren. Als meine Frau sich entsetzt die Tiere ansah, erschien der Besitzer am Zaun. Auf die Ohren angesprochen erklärte er, sein Schwager hätte die Ohren des Hundes mit der Küchenschere abgeschnitten, damit der Hund besser aussieht. Leider sei die Schere aber zu stumpf gewesen und das Ohr ist daher etwas ausgefranst.

Kurzerhand kaufte meine Frau dem Mann die Hunde ab, und brachte sie in einem der zahlreichen leerstehenden Gebäuden auf dem Gelände unter. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann in einer Garage auch ein Schwein hielt.

Das arme Tier stand in einem abgeteilten Verschlag, welcher nur ein wenig größer als das Tier selbst war, kniehoch in seinem Kot. Immer wenn es grunzte oder quiekte kam der Mann und schlug dem Tier mit einer Holzlatte auf den Kopf. Natürlich - wie sollte es anders sein - gab es dort auch zahlreiche halb verhungerte Katzen.

Kurzerhand wurde also auch das Schwein samt Katzen käuflich erworben um die Tiere aus ihrer schrecklichen Lage zu befreien. Wie zuvor die Hunde, wurden sie in einem der leer stehenden Gebäude untergebracht.

Da meine Frau nun täglich nach Nauen kam, um Hunde, Katzen und das Schwein zu versorgen, entdeckte sie, dass in den leeren Hallen mehrere Eulen lebten. In der Zwischendecke nisteten hunderte Vögel. Schwalben hatten Nester in den Hallen gebaut. Mehrere Rebhühner streiften auf dem Gelände umher.

Ein Fischreiher flog regelmäßig das große Regensammelbecken an, um dort lebende Fische und Frösche zu fangen. Mehre Störche nutzten das Gelände zur Nahrungssuche. In vielen Bäumen saßen Greifvögel. Unzählige Igel fraßen sich hier ihren dringend benötigten Winterspeck an ....

Nachdem es mir letztlich dann doch gelungen war die bürokratischen Hürden zu nehmen begann ich mit der Entwicklung des Baugebietes. Die ersten sechs Grundstücke für Einfamilienhäuser wurden erschlossen und verkauft. Nun sollte der Abriss der Hallen und die Rodung der Bäume auf dem Gelände beginnen.

Mehrere Bagger waren bereits angerollt und einige Bäume gefallen, als plötzlich ein noch größeres Problem als die Bürokratie sich meinem Projekt entgegenstellte: Meine Frau!

Sie (übrigens Lehrerin für Biologie & Deutsch) erschien plötzlich und protestierte gegen den Abriss. Lautstark verteidigte sie die Igel, Eulen, Fische, Rebhühner und allerlei andere Tiere die sich auf dem Gelände angesiedelt hatten. Als auch lautstarkes reden nichts mehr half, setzte sie sich in ihr Auto und stellte sich dem Abrissbagger entgegen!

Der Baggerfahrer stieg genervt aus und sagte, er gehe erst mal Kaffee trinken bis ich den Familienstreit geklärt hätte. Wutentbrannt bestieg ich selbst die 30 tonnen schwere Maschine, fest entschlossen das Auto damit kurzerhand beiseite zu schieben.

Als sich das Kettenfahrzeug dann in Bewegung setzte, wurde mir plötzlich klar, dass ich mich jetzt in diesem Moment entscheiden muss. Auto mit Frau beseite schieben bedeutet "Wohnpark Bauernfeld wird verwirklicht" und aber auch "Frau reicht die Scheidung ein"....

Ich entschied mich ganz schnell und hielt die Maschine wieder an. So blieben sie stehen, mitten in Nauen, die riesigen Hallen, die Werkstatt- und Verwaltungsgebäude, der große Schornstein, der Löschteich mit den Fischen und Fröschen..  und wurden zu einem Zufluchtsort für immer mehr Tiere.

Tiere die von Menschen misshandelt, ausgesetzt oder sogar missbraucht wurden. Alte oder kranke Tiere die niemand mehr haben wollte. Tiere die nicht richtig sozialisiert wurden und eingeschläfert werden sollten. Trächtige Ponys die auf dem Weg zum Schlachthof waren, ausrangierte Zirkustiere, eine Ziege die geschächtet werden sollte sowie mehrere Rinder.

Aus dem Projekt wurde so, statt dem "Wohnpark Bauernfeld" der "Tierlebenshof Nauen" welcher seitdem hunderten Tieren ein sicheres Zuhause gegeben hat. 

In all den Jahren habe ich erlebt, was Menschen Tieren antun können und noch immer jeden Tag antun. Nicht abstrakt irgendwo dort draußen in der „bösen“ Welt, sondern ganz konkret hier bei uns in Nauen und im Havelland. So wurde aus dem Immobilien-, und Baumenschen Gary Koch ein überzeugter Tierschützer und Veganer.

Leider sind aber die Möglichkeiten, gegen das unendliche Tierleid als einfacher Bürger etwas unternehmen zu können stark begrenzt. Das Veterinäramt ist als untere Landesbehörde für den Tierschutz zuständig, muss aber, vor allem aus Personalmangel und mangels ausreichender finanzieller Mittel, meist untätig bleiben.

Vor einigen Jahren wurde sogar ein Mitarbeiter des Veterinäramtes im Nauener Ortsteil Klein Behnitz von einem Bauern erschossen, als man seine nicht artgerecht gehaltenen Rinder beschlagnahmen wollte.

Daher ist es nur verständlich, dass die Mitarbeiter nach so einem unglaublichem Vorfall nicht das unmittelbare Bedürfnis verspüren gegen Tierquälerei vorzugehen wenn sie dabei sogar damit rechnen müssen ihr Leben zu verlieren. 

Deshalb habe ich mich entschieden für den Kreistag und die Stadtverordnetenversammlung in Nauen zu kandidieren. Die Tiere können ihre Stimmen nicht erheben, weshalb ich ihnen meine Stimme leihen möchte. Aus Respekt vor dem Leben stehe ich für konsequenten Tierschutz.

Was will ich in Kreis und Stadt bewegen?

1.)

Ich werde mich um eine bessere Personalausstattung des Veterinäramts bemühen und gleichzeitig Druck machen, dass wirklich jedem ernsten Hinweis auf Tierquälerei auch tatsächlich nachgegangen und Abhilfe geschaffen wird.

2.)

Ich werde mich dafür einsetzen, dass ein Programm zur Kastration von herrenlosen Katzen geschaffen wird, um das durch die ständige, unkontrollierte Weitervermehrung täglich neu entstehende Leid der Katzen zu mindern. 

3.)

Ich möchte das harmonische Zusammenleben zwischen Tier und Mensch fördern. Tiere bereichern das Leben eines Menschen. Sie fördern Empathie und soziale Kompetenz. Aber Tiere kosten Geld. Das Glück, welches ein Tier dem Menschen schenken kann, sollte nicht vom Geldbeutel abhängen. Ich werde dafür arbeiten, dass Nauen eine Tiertafel auf den Weg bringt, wo bedürftige Tierhalter billig oder kostenlos Nahrung für ihre Liebsten beziehen und sich untereinander austauschen können.

4.)

Als des Menschen bester Freund gilt der Hund. Es gibt um die 2000 Hunde allein in Nauen und gerade in der Kernstadt kaum noch eine Möglichkeit seinen Hund frei laufen zu lassen. Hundebesitzer werden mit immer neuen Auflagen und Steuern belegt, aber einen einfachen Hundeauslaufplatz bekommt die Stadt bislang nicht hin. Ich werde mich dafür einsetzen das sich dies ändert. Ich will, dass Nauen die hundefreundlichste Stadt Deutschlands wird!

5.)

Wir werden die globalen Trends nicht im Havelland umdrehen können. Aber es gibt eine Vielzahl von kleinen Stellschrauben, die natürliche Umgebung und die Artenvielfalt - auch jenseits der klassischen Naturschutzgebiete - zu stärken. Hierzu ist insbesondere der kritische Dialog mit den Landwirten notwendig. Ich werde offensiv und unvoreingenommen auf die Landwirte zugehen, und versuchen mit ihnen gemeinsam neue innovative Lösungen zu finden! 

6.)

Die Errichtung neuer Anlagen zur Massentierhaltung oder deren Ausbau lehne ich grundsätzlich kategorisch ab. Derartigen Projekten werde ich als Stadverordneter in Nauen oder als Mitglied des Kreistags jeden - auch jeden noch so kleinen - mir zur Verfügung stehenden Stein in den Weg legen! Den Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft will ich spürbar reduzieren.

7.)

Aus Respekt vor dem Leben will ich Tierleid stoppen. Rund 70.000 € Hundesteuern nimmt allein die Stadt Nauen im Jahr ein. Ist es zu viel verlangt dieses Geld wieder mit Bezug auf den Tierschutz zu investieren? Ich werde mich dafür einsetzen das der Betrag der eingenommenen Hundesteuern für den Tier- und Naturschutz und Projekte für Mensch & Tier eingesetzt wird.

 Mir ist klar, all das reicht nicht um das Tierleid zu mindern und den Naturschutz zu stärken. Aber es ist ein Anfang. Ich bin Realist!

 

Deshalb gehen sie am 26.05.2019 bitte zur Kommunalwahl und schenkten sie den Tieren und der Natur ihre Stimme!

Geben sie mir bitte vertrauensvoll die drei, ihnen zur Verfügung stehenden Stimmen!

Gary Koch (Liste 11)   

 

Liste 11

Gemeinsamer Wahlvorschlag von PIRATEN, Frischer Wind, Die PARTEI, PDS, Tierschutz, Soziales Havelland, Bürgerfreundlichkeit und HipHop

Wir sind ein Zusammenschluss kleinerer Parteien und Wählergruppen im Havelland. Wir wollen eine transparente Politik, nah am Menschen und ohne parteipolitische Scheuklappen. Wir sind keine Vollzeitpolitiker, sondern Bürger, die ihr Umfeld politisch mitgestalten wollen.

Viel zu oft ist es schlicht die Trägheit der Verwaltungen und der sie tragenden Parteien oder Gruppierungen, welche notwendige Veränderungen ausbremst. Neue Impulse und etwas frischen Wind in die Gremien zu bringen, ist das Wahlversprechen, was wir Euch und Ihnen – den Wählerinnen und Wählern – geben wollen und auch halten werden.

Wo stehen wir inhaltlich?

Stadt- & Kreisentwicklung

Ohne Berlin und das Wachstum, das in die Region ausstrahlt, können wir uns im Havelland sterben legen. Sowohl was die Wirtschaft als auch die Einwohnerzahlen angeht. Die verkehrstechnische Anbindung und wirtschaftliche Verflechtung mit der Hauptstadt ist uns ein zentrales Anliegen. Wir stehen Entwicklungsvorhaben grundsätzlich positiv gegenüber. Hier wollen wir Stolpersteine aus dem Weg räumen und keine Knüppel zwischen die Beine werfen. Natürlich hat Entwicklung auch oft Schattenseiten, z.B. Lärm, Dreck und neuen Verkehr. Da gilt es im konkreten Einzelfall abzuwägen und nachteilige Auswirkungen abzumildern. Am Ende steht das Thema Lösungsorientiertes Handeln, Kompromissbereitschaft und fairer Umgang miteinander an oberster Stelle.

Schule & Bildung

Teurer als Bildung ist nur keine Bildung. Das Thema muss raus aus den Sonntagsreden und rein in die Haushaltspläne. Wir wollen Gelder, auch aus der Wirtschaftsförderung, zu Gunsten der Bildungsinfrastruktur umschichten. Wenn es sein muss, sind wir auch bereit für die Versäumnisse der Landesregierung, z.B. für fehlendes Personal, zu bezahlen. Unsere Kinder gewinnen oder verlieren ihre Zukunft jetzt und hier. Was nützt es weitere 30 Jahre darauf zu warten, dass Potsdam seine Verantwortung wahrnimmt? Aber Geld ist nur eine Seite der Medaille. Qualifiziertes Personal wächst nicht an Bäumen, sondern muss ausgebildet werden. Wir streben nicht nur neue Ausbildungskapazitäten für Erzieher und Sozialarbeiter an. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass sich Seiteneinsteiger, ohne die der Schulbetrieb schon längst zusammengebrochen wäre, im Bereich Lehramt und Sonderpädagogik an einem Standort im Havelland qualifizieren und fortbilden lassen können.

Tier & Umwelt

Wir werden die globalen Trends nicht im Havelland umdrehen können. Aber es gibt eine Vielzahl von kleinen Stellschrauben, die natürliche Umgebung und die Artenvielfalt - auch jenseits der klassischen Naturschutzgebiete - zu stärken. Hierzu ist insbesondere der kritische Dialog mit den Landwirten notwendig. Die Errichtung neuer Anlagen zur Massentierhaltung lehnen wir allerdings kategorisch ab. Den Einsatz von Chemie wollen wir spürbar reduzieren. Aus Respekt vor dem Leben wollen wir allgemein unnötiges Tierleid eindämmen. Angefangen bei der Kastration herrenloser Katzen, über ein Wildtierverbot in Zirkussen bis hin zu einer besseren personellen Ausstattung der Veterinärämter, damit diese Verdachtsfällen und Anzeigen wirklich nachgehen können.

Sozialer Wohnungsbau

Insbesondere im östlichen Havelland ist Wohnraum mittlerweile knapp und teuer. Viele Familien mit einfachen Einkommen können bereits heute am Wohnungsmarkt nicht mehr mithalten. Deshalb treten wir für einen Wohnungsbau in kommunaler Verantwortung ein, der sich mit seinen Mieten an den Kosten der Unterkunft orientiert, wie sie der Landkreis jedes Jahr festlegt. Die Zinsen sind aktuell sehr niedrig. Es gibt Förderungen für den sozialen Wohnungsbau vom Land Brandenburg und im Bund wird jetzt extra das Grundgesetz geändert, damit die Bundesregierung in den Kommunen Wohnungsbau fördern kann. Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, dass auch größere Bauvorhaben durch den Landkreis oder die Kommunen finanziell machbar sind.

Unsere Kandidaten

Mit dem Aushängen unserer Wahlplakate in den nächsten Tagen starten wir auch in die "Heiße Phase" des Wahlkampfs.  Ab Dienstag, dem 23.04. stellen wir ihnen jeden Tag einen unserer Kandidaten vor!

 

fridays for future

Meinen Glückwunsch an die Schülerinnen und Schüler die gestern in Falkensee ein erstes Ausrufezeichen mit der „fridays for future“ Demo im Havelland gesetzt haben. Ihr seit super. Danke dafür! Meine Generation (Jahrgang 1973) hat es doch längst verkackt. Nicht nur bei der Klimapolitik. Unsereins ist an den Schalthebeln der Macht in Politik und Wirtschaft angelangt und hat Idealismus gegen ein Haus und ein schickes neues Auto eingetauscht. Ihr solltet von uns nicht mehr all zu viel erwarten. Nehmt die Dinge selbst in die Hand und lasst Euch nicht beirren. Ihr habt Recht. Doppelt sogar. Read more ...

Nauen macht Schule

Mit verschiedenen Beschlüssen haben die Stadtverordneten in Nauen am Montag den Startschuss für eine neue Schulentwicklungsplanung gegeben. Dazu der Antragsteller Raimond Heydt:

"Eine Arbeitsgruppe zur Schulentwicklung unter Einbeziehung der verantwortlichen Leitungen, der Lehrer, Eltern und Schüler und eine detaillierte Schülerprognose sind ein erster wesentlicher Schritt auf dem Weg, um den Bildungsstandort Nauen fit für die Zukunft zu machen. Ebenso wichtig ist es, dass jetzt vom Landkreis eingefordert wird Farbe zu bekennen, wie er sich die Entwicklung mit Blick auf die weiterführenden Schulen vorstellt. Die Schülerzahlen aus der Schulbedarfsplanung des Landkreises sind längst überschritten, das erwartete 'Nullwachstum' für Nauen realitätsfremd."

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Bericht aus der SVV Nauen vom 17.12.2018

Drohender Schulnotstand - Offener Brief an die Stadtverordneten Nauen

Werte Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, liebe Kollegen,

wir müssen reden. [...]

Der Landkreis geht in seiner Schulbedarfsplanung von Mai 2017 davon aus, dass es in Nauen bis 2022 keinen Zuzug geben wird. Dennoch muss auf Grund der vielen Geburten nach der Planung des Landkreises die Arco-Schule 4 Züge im Jahr aufnehmen und die Käthe Kollwitz-Schule 3 Züge. In den bestehenden Gebäuden wohl bemerkt. Was immer die in Rathenow rauchen, ich will das auch haben.

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Fraktion Frischer Wind/Piraten schreibt Aufsichtsratsstelle aus

Nauens Bürgermeister Manuel Meger kündigte auf der letzten Stadtverordnetenversammlung an, dass der Aufsichtsrat der „Grundstücksgesellschaft für die Stadt Nauen mbH“ GGN turnusmäßig neu besetzt wird. Die Fraktion Frischer Wind/PIRATEN hat sich dazu entschieden ihr Vorschlagsrecht öffentlich auszuschreiben. Wir suchen einen Kandidaten mit Sachverstand. Read more ...

Bericht aus der SVV Nauen vom 29.10.2018

CDU Nauen auf politischen Amokkurs?

Die in Nauen traditionell schwache CDU (Kommunalwahl 2014 13%; Kommunalwahl 2008 9,2%) hatte im vergangenen Herbst bei der Bürgermeisterwahl überraschend stark aufgetrumpft. Ihr Kandidat Eckart Johlige kam am Ende auf 49,4% der Stimmen und lag damit nur 66 Stimmen hinter dem neuen Bürgermeister Manuel Meger von der Ländlichen Wählergemeinschaft. 

Offenbar hat dieser Erfolg der CDU Nauen einen großen Schreck versetzt und man leitete sofort alle notwendigen Schritte ein, um sicher zu stellen bei der anstehenden Kommunalwahl 2019 wieder im gewohnten einstelligen Prozentbereich zu landen.

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Meine erste Sitzung als Stadtverordneter in Nauen

Am Montag den 25.06.2018 habe ich mein Mandat als Stadtverordneter für die Fraktion Frischer Wind / PIRATEN offiziell angetreten. Auf der Tagesordnung stand wenig Kontroverses.

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Hundehalterverordnung - Rasselisten

Hunde gelten als der treueste Freund des Menschen. Als vor gut 10 Jahren Attacken von Hunden medial breiten Raum einnahmen, wurde in Brandenburg die Haltung und Zucht von 5 Hunderassen pauschal verboten und bei weiteren 13 Rassen stark eingeschränkt. Die Landesregierung geht in der Hundehalterverordnung davon aus, dass diese Rassen grundsätzlich immer gefährlich für ihre Umwelt sind.

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Altanschließer

Das Bundesverfassungsgericht die rückwirkende Erhebung von Beiträgen bei Altanschließern als grundgesetzwidrig erklärt, weil sie mit rechtsstaatlichen Grundprinzipien unvereinbar ist. Dennoch bedeutet dies nicht, dass die zu unrecht erhobenen Beiträge automatisch zurück gezahlt werden müssen, denn wenn ein Bescheid rechtskräftig wird, ist der Vorgang abgeschlossen.

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